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Neuigkeiten aus Jáen!

Jaén, April/Mai 2012

Wieder wurden 5 arme Wesen ausgesetzt, die Glück im Unglück hatten.
Mar hat Pflegestellen für die Kleinen gefunden, wir alle hoffen dass sie so die Chance haben zu überleben und dann ein gutes Zuhause zu finden.
Infos folgen.....

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Jaén, 23.04.2012

Vor ein paar Tagen fand eine Familie diese kleine, bedauernswerte Hündin vor ihrer Haustüre. Die Familie wohnt auf dem Lande und hat bereits zwei Hunde. Sie haben das Hündchen, das sich in einem wirklich beklagenswerten Zustand befand, erst einmal zum Tierarzt gebracht, um festzustellen, ob die kleine Maus einen Chip trägt. Natürlich ist das nicht der Fall, das macht das Aussetzten von Hunden ja auch viel einfacher. Der Tierarzt konnte ihr Alter nicht schätzen, aber er meint, dass sie schon sehr alt ist. Die kleine Oma hat keine Zähne mehr und auf beiden Augen den grauen Star. Wie es scheint, hat das linke Auge seine Sehkraft schon eingebüßt. Wenn sie überhaupt noch etwas sieht, dann auf dem rechten Auge. Die Familie sagt, dass sie sich im Haus gut orientieren kann und selbständig in den Garten geht. Sie geht auch noch gerne spazieren und findet nach wie vor ihren Fressnapf. Sie ist ein absolut liebes und gutes Hündchen, doch die Familie will sie nicht behalten, da man ja schon zwei Hunde habe und die eigene Hündin eifersüchtig reagiere und ständig bellen würde aufgrund des ungeplanten Zuwachses. Sie haben Mar gerade mal 3 Tage Zeit gegeben, um sie abzuholen und irgendwo unterzubringen, ansonsten würden sie die Kleine in die Tötung bringen. Wieder mal echte Tierliebhaber …

Hier geht es zu den Details von der kleinen LADY -:)

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Jaén, 13.04.2012

13.04.12 PAQUALE hat die Operation leider nicht überlebt.

Am Morgen des 08.04.2012 saß wieder einmal ein kleiner Hund vor der Tür des Refugios. Man hatte ihn nicht einmal mehr angebunden, da er keine Kraft mehr zum Laufen hatte. Der junge Rüde war total geschwächt - abgemagert und dehydriert … ein weiteres Opfer menschlicher Barbarei. Mar hat ihn sofort zum Tierarzt gebracht und dieser hat ihr geraten, ihn gleich dort zu lassen, damit er ihm Infusionen geben und ihn weiter beobachten kann. Nach der Untersuchung des armen Kerls meinte er, dass der Hund „nur“ dehydriert und abgemagert sei, ansonsten soll ihm nichts fehlen. Abends hat ihn Mar dann abgeholt und zu sich nach Hause genommen. Er war schon um einiges lebhafter und hat auch gefressen. Auf Rat des Tierarztes bekommt PASCUAL – so haben wir ihn genannt – weiterhin Infusionen und Nassfutter zum Fressen, und zwar öfters am Tag und in kleinen Portionen, da sein Magen sicher geschrumpft ist. Mar schätzt ihn auf ca. 8 Monate (Stand 04/2011), er wiegt derzeit nur 4,5 kg und hat eine Schulterhöhe von 37 cm.

Gestern (11.04.2012) musste PASCUAL wieder in die Tierklinik, da er eine Entzündung im Bauchraum hat. Er wurde geröntgt und eine Ultraschalluntersuchung wurde ebenfalls durchgeführt. PASCUAL hat Flüssigkeit im Bauchraum und muss jetzt erst einmal in der Klinik bleiben. Wir drücken ihm die Daumen und hoffen, dass sich sein Zustand wieder bessert.
Wir werden berichten.
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Am 12.04.2012 ist Mar zur Klinik gefahren, um nach PASCUAL zu sehen, er ist immer noch sehr schwach, mit ganz blassen Schleimhäuten. Er hat Schmerzen im Bauchbereich aufgrund der Wasseransammlung. Der Tierarzt hat berichtet, dass der Kleine übel riechenden Durchfall hat und dass sein Erbrochenes nach Kot gerochen hat. Daraufhin hat er ihn nochmal geröntgt und festgestellt, dass er einen Darmverschluss durch Intusuzeption hat, d.h. ein Stück Darm hat sich in sich selbst gestülpt. Er muss sofort operiert werden, da man nicht weiß, wie lange PASCUAL das schon hat bzw. damit noch überleben kann.
Die OP ist äußerst riskant, der Hund ist sehr mager, er hat eine starke Anämie, seine roten Blutkörperchen sind weit unter der Norm.

Heute (13.04.2012) wird PASCUAL operiert, hoffen wir, dass er das Glück auf seiner Seite hat und dass sein Darm noch nicht nekrotisch ist. Wir hoffen von ganzem Herzen, dass er die Operation überlebt und wieder gesund wird. Es ist seine einzige Chance, eine andere Möglichkeit gibt es leider nicht.

Jaén, 14.03.2012

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Eines Abends, als Mar und Chon nach Hause gehen wollten, fanden sie außerhalb des Refugios einen kleinen Welpen. Es war schon spät und die Straßen waren leer. Die Frauen brachten das Hundemädchen ins Refugio und haben sie PAOLA genannt. Die Kleine hat sich vom ersten Tag an gut an die neue Situation angepasst. Sie liebt den Kontakt zu den anderen Hunden, egal ob klein oder groß. Ein paar Tage vergingen und eines Morgens fanden die Helfer eine Boxermischlingshündin und zwei Welpen vor der Tür. Nur die Hündin hatte man angebunden, die beiden Welpen waren frei, machten aber keine Anstalten, ihre Mutter verlassen zu wollen. Natürlich wurden auch diese drei Hunde ins Refugio gebracht. Als PAOLA die Hunde erblickte, bellte sie auf eine ganz spezielle Weise, so, als ob sie die drei kennen würde. Die Helfer beachteten das aber nicht weiter und brachten die Hündin und ihre beiden Welpen in ein Zwingerabteil. Die Hundefamilie war noch recht ängstlich und verhielt sich ganz ruhig, nur PAOLA aus der Ferne wollte nicht aufhören zu bellen. Am nächsten Tag ließen die Helfer die Hundefamilie zusammen mit PAOLA in den Gang, um die Zwinger zu säubern. PAOLA rannte sofort zu der Hündin und leckte ihr das Gesicht. Die beiden Kleinen – ein Mädel (schwarz) und ein Bub (braun) - waren zwar immer noch ängstlich, begrüßten PAOLA aber sofort und freuten sich, sie zu sehen. Wir sind ziemlich sicher, dass PAOLA Teil dieser Familie ist, da die Welpen gleich alt sind und sich ähneln. Natürlich leben nun alle 4 gemeinsam in einem Zwinger. Mutter und Welpen hängen sehr aneinander und bleiben immer zusammen. Hoffentlich können wir für alle ein liebevolles Zuhause finden.

Infos über PAOLA ...

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Jaén, 04.03.2012


Liebe Freunde, ich fahre fort mit meinen Geschichten, leider keine guten ....

Gestern wurde dieser Welpe auf der Straße gefunden, er ist angefahren worden und hat eine Verletzung an der linken Vorderpfote. Ich brachte ihn zum Tierarzt und er röntgte das total geschwollene Beinchen. Es ist zum Glück nichts gebrochen, nur Haarrisse im Mittelhandknochen, nichts Schlimmes. Er bekommt nun auf Anraten des Tierarztes 3 Tage lang Metacam gegen die Schmerzen. Der Welpe ist ca. 3 Monate alt, sehr ruhig und gutmütig. Wieder einer auf der Liste der ARCA und von viva-animal. Wir haben ihn RUFUS genannt.

Besos
Mar

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Jaén, 02.03.2012

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Liebe FreundInnen,
Als ich gestern das Refugio verließ, fand ich an der Hintertüre zwei ausgesetzte Hunde. Der Rüde war angebunden, an seiner Seite eine Boxermixhündin mit grausam abgeschnittenen Ohren, die furchtbar entzündet sind.
Die Hunde waren ganz starr und ängstlich, als ich mich ihnen näherte. Der große Hund bellte und wedelte gleichzeitig mit der Rute. Das Boxermädchen war nicht angebunden, doch sie versuchte keinen Moment zu fliehen. Ihr trauriger niedergeschlagener Blick traf mich ins Herz, arme Hunde ... Ich überlegte kurz, denn ich wusste ja nicht wohin mit den beiden, das Tierheim ist voll. Einen winzigen Platz habe ich gefunden, wo die beiden nun bis Sonntag bleiben, da dann ein paar Hunde nach Deutschland fliegen dürfen und somit ein Plätzchen im Tierheim frei wird.
Die Menschen sind so unverantwortlich, egoistisch und herzlos ...
Besos Mar

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Jaén, 29.02.2012

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Glücklicherweise können im März wieder viele Hunde ihre Reise in ein besseres Leben antreten, da sie eine Pflegefamilie oder sogar ein endgültiges Zuhause gefunden haben.
Bei den vielen Hunden, die immer wieder neu ins Refugio kommen und die, die es verlassen dürfen, vergisst man meistens die "Veteranen", nämlich die Hunde, die schon seit vielen Jahren auf ein Zuhause warten. Sie gehen völlig unter, da sie sich so gut benehmen und sich oft im Hintergrund halten.
Einer von ihnen ist RUFINO - edel, leise, sanft und völlig unauffällig, er scheint unsichtbar zu sein. Gestern hat ihn ein Helfer mit TAY verwechselt, sie sind sich sehr ähnlich, vom Aussehen und auch vom Charakter. Ich habe mir daraufhin RUFINOS Karteikarte angesehen ... er kam Ende 2006 ins Tierheim ... 5 lange Jahre im Refugio ...

RUFINO sendet ein leises Wuff in die Welt da draußen. Gibt es nirgendwo sein Körbchen, seine Menschen und ein Zuhause für ihn, wo er ein glückliches Leben führen darf und geliebt wird?
Besos Mar


Jaén, 26.02.2012

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Wir haben wieder viele neue Hunde, leider gibt es auch viele, die wir nicht aufnehmen konnten, da das Refugio einfach überfüllt ist.
Den ganzen Tag hört das Telefon nicht auf zu klingeln, man will laufend Hunde abgeben, immer und immer wieder ... es ist unglaublich.

Wenn wir sie nicht nehmen, landen sie auf der Straße.

Vor 14 Tagen z. B. rief mich ein Mann an. Er wollte einen Welpen abgeben, da die Familie ihn nicht mehr haben wollte. Ich sagte ihm, er müsse ein paar Tage warten, bis wir wieder Platz im Refugio hätten und ich erfragte Merkmale des Kleinen für die Warteliste. Nach 7 Tagen erhielt ich einen Anruf, man habe einen Welpen gefunden ... Ich fragte wie er aussah – es war derselbe Welpe. Ich bat auch diese Leute, ihn noch ein paar Tage zu behalten, weil wir überfüllt seien und ihn erst am 4. März, nach dem Flug nach Deutschland, holen könnten. O.k., versprach man mir.
Heute rief man mich an ... derselbe Welpe … ausgesetzt auf der Straße ... Wir haben ihn geholt, doch das Problem ist, wir haben keinen Platz.
Es ist einfach zu viel Druck, dem wir jeden Tag ausgesetzt sind.

Besos Mar

Der Welpe hat den Namen JANOSCH erhalten.

Jaén, 02.02.2012

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Liebe Freunde,
ich sende euch Fotos von unserem "Hundebad".
Zwei Unterstützer der ARCA haben die lnstallationen und die elektrische Heizung bezahlt. Schon lange haben wir das vorgehabt, wir brauchten einen abgeschlossenen Raum, wo wir die Hunde baden können, ohne dass die anderen sie belästigen.
Wir hoffen, dass wir auch mit den Isolierungen gut vorankommen, um die Hunde besser vor Witterungseinflüssen schützen zu können.

Schritt für Schritt und mit eurer Hilfe werden wir die Umstände im Refugio verbessern.

Besos Mar

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Jaén, 20.01.2012

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Am 20.01.2011 fanden die freiwilligen Helfer einen kleinen, verwahrlosten Hund auf dem Dach des Tierheims. Das Fell war in einem absolut grauenhaften Zustand. Daher wurde das kleine „Etwas“ erst einmal geschoren – und siehe da, zum Vorschein kam eine entzückende, kleine Hündin. Wir haben sie NATALI genannt.
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Jaén, 20.01.2012

Jaén, 20.01.2012


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Mar schreibt:

Gestern ging eine Helferin von uns nach Hause , vor ihrer Türe stand eine Schachtel mit diesen 3 Welpen darin.Es gibt keine Worte um solch verantwortungslose rohe Menschen zu beschreiben. Fassungslos.
Mar

09.02.12 - LUCA ist gestorben

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Jaén, 13.01.2012


10.01.12 Mar schreibt:

Heute bekamen wir einen Anruf eines Paares das in einem Einkaufszentrum eine streunende Galga gefunden hat. Wir haben sie dort abgeholt uns ins Refugio gebracht.
Sie ist in einem recht guten gesundheitlichen Zustans, fröhlich, ausgelassen. Sie ist ca. 2 Jahre alt. Sie wird der Tage dem Tierarzt vorgestellt.
Einer mehr der ausgesetzten orientierungslosen Hunde in der Stadt.

Jaén, 01.12 2011

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01.12.11 – Mar schreibt uns die folgenden Zeilen:

Wie ihr selbst sehen konntet, braucht das Refugio einige bauliche Verbesserungen. Das sind hauptsächlich:

- Abflüsse aus den Zwingern in die Kanalisation (dort, wo diese noch nicht existieren)
- Errichtung von Mauern zum seitlich gelegenen, unbebauten Grundstück
- Sanierung aller Böden, die sich in einem schlechten Zustand befinden
- Anbringung und Sanierung vieler Bedachungen
- Thermische Isolierung der neueren Dächer, die in gutem Zustand sind

Das nächste Projekt ist die Isolierung der Dächer gegen Kälte und Hitze, zumindest dort, wo dies möglich ist.
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Gründe für diese Arbeiten

Dem Grundsatz folgend, das Refugio an die Bedürfnisse der uns anvertrauten Tiere anzupassen, ist die unmittelbar am notwendigsten und dringendste Maßnahme, die Bedachungen und Abdeckungen der verschiedenen Zwinger zu reparieren und zu verbessern und zwar im Sinne von thermischen Dämmungen, damit die Hunde besser vor Kälte und Hitze geschützt sind. Das betrifft vor allem die äußeren Zwingerabteile. Undichte Stellen, die aufgrund der wiederholten Ausbesserungsarbeiten einem Fleckerlteppich ähneln und an diesen Stellen immer wieder für unkalkulierbare Wassereinbrüche sorgen, sowie feuchtigkeitsleitende Teile des Daches müssen dringend repariert bwz. erneuert werden.

Die Arbeiten umfassen das Decken des Daches mit einem Dämmmaterial (45,00 kg/m⊃3;) in einer Stärke von 3 cm und das Streichen desselben mit einer Elastomer-Farbe, die gleichzeitig dämmt und sehr witterungsbeständig ist. Dadurch würden auch die Unebenheiten und Ritzen verschlossen werden, was wiederum für die Gesundheit und Hygiene förderlich ist.

Wir rechnen mit 10,00 EUR/qm; für Dach und Dämmung. Wir beginnen da, wo es momentan am nötigsten erscheint, doch unser Ziel ist es, nach und nach alle Dachoberflächen sowie die Außenwände in dieser Art und Vorgehensweise zu sanieren.
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Jaén, 24.11 2011

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Hallo lhr Lieben!
Heute - als wir von Malaga zurückfuhren hielten wir in Granada an einem Baumarkt um noch ein paar Dinge fürs Refugio zu besorgen. Und da sahen wir eine kleine Hündin zwischen all den Autos auf dem Parkplatz als ich sie rief wich sie ängstlich zurück, doch als wir ihr was zu Essen hinstellten kam sie ganz schnell angelaufen und wir konnten sie festhalten.
Mein Mann hat sie CHISPA getauft. Granada ist auch eine Stadt wo man Hunde einfach aussetzt. Mehr Infos folgen.

Besos Mar
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Jaén, 23.11 2011


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Schon wieder eine neue Galga im Refugio, wir haben sie PALOMA genannt.
Sie wurde von einer Unterstützerin der ARCA eingefangen, sie sah die Hündin nachts um ihr Haus auf dem Land schleichen und konnte sie anlocken, es war schwierig weil PALOMA sehr misstrauisch war. Sie macht einen guten Eindruck soweit und gewinnt auch schon Verrauen zu uns. Sie dürfte ca. 3 Jahre alt sein, am Donnerstag (24/11/11) wird sie dem Tierarzt vorgestellt ich werde berichten.

Besos Mar
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Jaén, 16.11 2011


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Eine Frau die abends mit ihrem Hund spazieren ging sah einen Karton vor dem Büro der ARCA stehen, in diesem saßen 6 Hundewelpen. Sie ging schnell nach Hause um Mar anzurufen und als sie wieder kam waren's nur noch 4! Jemand hatte wohl 2 mitgenommen. Lauter Mädels - außer BAMBAM.
Sie sind ca. Mitte September 2011 geboren und werden sicher klein bleiben.
MINNIE, die Kleinste, ist 15 cm "groß" und wiegt 1,2 kg. (Stand: 13/11/11). Sie war bis vor Kurzem zum Päppeln bei einer Pflegemama.

Die 4 Zwerge sind nun in einer leerstehenden Tierarzt-Praxis in Jaen untergebracht um sie nicht im Tierheim den Temperaturen, der Infektionsgefahr und dem Lärm auszusetzen.
Maria del Mar gelang bisher nicht eine Pflegefamilie zu finden, was man gar nicht verstehen kann, die 4 sind einfach lustig - wie Welpen eben sind.
Doch die Leute scheuen die Verantwortung die es mit sich bringt die Kleinen aufzunehmen - auch nur auf Zeit.

VIDEO I
VIDEO II

Die 4 können Spanien verlassen und in liebevolle Familien ziehen wenn sie 4 Monaten alt sind. Sie sind dann grundimmunisiert, gechipt und gegen Tollwut geimpft.
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Jaén, 10.11.2011


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11.11.2011 - Mar schreibt uns folgende Zeilen:

Liebe FreundInnen,

wie ich euch ja erzählt habe, ist vor ein paar Tagen die Jagdsaison zu Ende gegangen. Das bedeutet, dass nun wieder in ganz Andalusien Galgos und Podencos ausgesetzt werden. Heute Morgen rief mich eine junge Frau an und bat um Hilfe für einen weißen Galgo mit Verletzungen am Hals. Ich fuhr ganz schnell los, um ihn abzuholen, denn er hielt sich in der Gegend ums Schloss von Jaen auf, wo auch sehr viele Zigeuner leben. Ich brachte den Rüden zum Tierarzt, und ließ seine Wunden versorgen. Allem Anschein nach, wurde er von einem anderen Hund gebissen. Während ich noch beim Tierarzt wartete, erhielt ich einen Anruf von einem Mann. Eine schwarze Galga sei seit Tagen auf dem Fußballplatz und suche dort Schutz. Als ich dort ankam, erwartete mich der Mann mit seiner ganzen Fußballmannschaft, die mir erzählten, dass die Galga den Trainingsplatz nicht verlassen wolle und sie sie schließlich gefüttert hätten. Sie haben sogar ein Foto gemacht und sie CAMPEONA (Siegerin) getauft. Campeona wollte nicht mit mir mitgehen, sie wollte bei ihren Wohltätern bleiben. Offensichtlich fühlte sie sich dort sicher. Wie man auf den Bildern sehen kann, ist die Hündin in einem äußerst schlechten Zustand. Ich werde sie zum Tierarzt bringen und einen Bluttest veranlassen. Den weißen Galgo-Rüden haben wir CASTILLO genannt.

Liebe Grüße
Mar
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Jaén, 1-4.11.2011

Anfang November in Andalusien ... Regen und kühl.

Endlich sind wir da gewesen - im Refugio von Torredelcampo, geführt von Maria del Mar und Chon, zwei Frauen - und ein unschlagbares Team. Ihnen gelingt es, ein Tierheim unter sehr schwierigen Bedingungen zu führen, überfüllt, klein, provisorisch, nur geduldet von der Obrigkeit, in einem Land wo Tiere weniger als nichts zählen. Unterstützt von einigen wenigen Helfern und - ganz wichtig - von ihren Ehemännern haben die Zwei im Refugio ca. 200 Hunde in ihrer Obhut. Der Großteil von ihnen befindet sich im Tierheim - eng, laut und mitten im Industriegebiet, ein paar wenige Seelen haben das Glück in spanischen Pflegestellen unterzukommen.

Ohne die Unterstützung durch viva-animal e.V. und anderer Unterstützer aus Deutschland und Holland mit Geld- und Sachspenden, Patenschaften, Adoptionen, und Rat und Tat wäre das nicht möglich. Denn diese Hilfe sichert nicht nur die nächste Monatsmenge Futter, sondern sie gibt vor allem Hoffnung. Denn die Hoffnung und ein umwerfender Optimismus ist es was die lieben Menschen antreibt sich der Hunde anzunehmen. Maria del Mar arbeitet hart daran die Leute vor Ort zu sensibilisieren für das Tierelend um sie herum, sie leistet Überzeugungsarbeit um z.B. mehr Hundebesitzer dazu zu bringen, ihr Tier kastrieren zu lassen, nicht wegzuschauen und Verantwortung nicht auf die Leute der A.R.C.A. abzuwälzen sondern selber einzugreifen bei Tierquälerei und Vernachlässigung.

Ein Tierarzt kommt regelmäßig um die Hunde medizinisch zu versorgen, impfen, kastrieren, Blut nehmen....
auch er will bezahlt sein.

Auch wenn es freiwillige Helfer gibt die auch mal einen Pinsel in die Hand nehmen oder die Maurerkelle, bei größeren baulichen Maßnahmen braucht man Arbeiter. Und Material.
Das nächste große Anliegen von Mar und Chon ist der Ausbau der Kanalisation. Von jedem Zwinger aus soll es in Zukunft möglich sein die Exkremente mit dem Schlauch in einen Abfluß zu befördern. Da sich oft 6, 7 oder 8 Hunde in einem sehr kleinen Zwingerabteil befinden, kann man sich vorstellen welche Menge an Output da anfällt.

Im Refugio ist es ist laut, es riecht nicht fein - aber die Hunde werden im Refugio versorgt und geliebt und geachtet und alle zusammen engagieren wir uns dafür dass ihr Leben besser wird .....
Mar und Chon arbeiten daran - 7 Tage die Woche.

Bilder von ARCA ...

VIDEO I
VIDEO II
VIDEO III
VIDEO IV
VIDEO V
VIDEO VI
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Jaén, 26.10.2011


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Und wieder erreichen uns traurige Neuigkeiten aus Jaen. Mar schreibt uns die folgenden Zeilen:

Als ich heute Morgen ins Refugio fuhr, sah ich eine kleine Hündin, die am Randstreifen entlang lief. Ich hielt an und rief sie zu mir und sie kam. Sie ist eine ganz noble und sehr liebe Hundedame. Als sie näher kam, sah ich, dass sie einen tiefen Schnitt an der Kehle hatte. Also hob ich sie ins Auto und nahm sie mit. Die Kleine wedelte sogar mit der Rute und verhielt sich ganz ruhig im Auto. Der Tierarzt nähte die Wunde und meinte, dass der Schnitt wohl schon 5 Tage alt ist. Wir wissen nicht, wie es zu dieser Wunde kam, doch eine Erklärung wäre, dass die Jagdsaison gerade zu Ende ist und da es sich um eine Podenco-Mischlingshündin handelt, ist die Wahrscheinlichkeit groβ, dass man versucht hat, ihr die Kehle durchzuschneiden oder sie aufzuhängen. Vielleicht war sie keine gute Jägerin. Es tut mir in der Seele weh, immer wieder Fotos und Berichte über derartige Misshandlungen und Grausamkeiten zu senden - über Vorgänge, die in Spanien ganz "normal" sind.

Traurige Grüβe ... Mar


Mar hat ihr den Namen INDIA gegeben.
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Jaén, 24.10.2011


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Mar schreibt:

Liebe Freunde,

am 22.10.2011 erfuhr ich von einem kleinen, ausgesetzten Hund in Torredelcampo, der offensichtlich seit 20 Tagen dort herumirrte und zu allem Überfluss auch noch angefahren worden war. Ursprünglich waren es sogar zwei Hunde und alle beide wurden von dem Auto erfasst. Der zweite wurde beim Aufprall leider getötet und GIMLI - so haben wir den kleinen Überlebenden genannt - trug schwere Verletzungen davon. Er war nun auf sich alleine gestellt und suchte Schutz in einem Hauseingang. Dort verbrachte er Tag und Nacht, da er kaum laufen konnte. Der Besitzer des Hauses fütterte ihn, wollte ihn aber auf keinen Fall reinlassen. Ein psychisch labiler Mann freundete sich mit dem Hündchen an. GIMLI tat ihm leid und so setzte er sich neben ihn, um ihm Gesellschaft zu leisten. Jeder der beiden war froh über die Gesellschaft des anderen. Zwei, die eigentlich niemand mehr so recht wollte, hatten sich in diesem Hauseingang gefunden. Tja, wenn man die Erwartungen unserer so hoch gepriesenen Gesellschaft nicht mehr erfüllt, dann landet man schnell auf dem Abstellgleis. Logischerweise wollte mir der Mann den kleinen Hund nicht so einfach überlassen. Wahrscheinlich war der Kleine der einzige Freund, den er hatte. Ich musste einiges an Überzeugungsarbeit leisten, um GIMLI schlussendlich mitnehmen zu dürfen. Ich erklärte dem Mann, dass ich gut für GIMLI sorgen und ihn verarzten lassen würde und dankte ihm, dass er so gut und freundlich zu dem Hündchen war. Ich machte noch ein Foto von den beiden und gab dem Mann eine Kopie ... eine kleine Erinnerung an seinen vierbeinigen Freund. Armer Mann ... armer GIMLI ...
GIMLI wurde natürlich sofort zum Tierarzt gebracht und geröntgt. Er hat eine gebrochene Hüfte, die in der Zwischenzeit aber schon wieder zusammengewachsen ist, zwar nicht perfekt, aber der Tierarzt rät von einem operativen Eingriff ab, da das Ergebnis sogar schlechter als das jetzige sein könnte. GIMLI läuft auch schon wieder ganz o.k. Er hinkt zwar ein bisschen, aber das soll ja nicht das Schlimmste sein. Er hat schmerzstillende Medikamente bekommen und hat auch etwas Nachholbedarf, was das Fressen anbelangt. Ich habe ihn auch gebadet und siehe da, er ist gar nicht grau ... sondern weiß GIMLI darf eine Zeit lang bei mir bleiben und sich erholen. Er scheint froh zu sein, in seinem Körbchen liegen zu dürfen und benimmt sich einwandfrei im Haus. GIMLI wiegt übrigens 5 kg, ist 30 cm groß und dürfte ca. 6 Jahre alt sein.

Liebe Grüße ... Mar
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Jaén, 13.10.2011


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Wieder einmal traurige Neuigkeiten aus Jaén – Mar berichtet:

Heute Morgen rief mich eine Studentin aus einem Dorf in der Nähe von Jaén an und bat um Hilfe für einen kleinen, verletzten Hund. Er wurde vor 2 Tagen angefahren und niemand hatte ihm bisher geholfen. Die Studentin wollte helfen, konnte aber den Tierarzt nicht bezahlen. Ich rief also den Tierarzt in Jaén an, der uns immer unterstützt und brachte das arme Würmchen dorthin. Der kleine Rüde wurde geröntgt und es wurden zwei Haarrisse im Hüftknochen festgestellt. Durch den heftigen Aufprall hat das linke Auge einen Bluterguss erlitten und ist sehr entzündet. Der Tierarzt meint, dass er wahrscheinlich seine Sehkraft auf diesem Auge einbüßen wird. Doch jetzt muss er sich erst einmal 6 Wochen lang schonen und darf sogar für einige Zeit bei der Studentin bleiben. Doch früher oder später wird sie ihn ins Refugio bringen, da sie ihn nicht behalten kann. Der süße Bub ist ca. 3 Jahre alt (Stand 10/2011) hat eine Schulterhöhe von 33 cm und wiegt 5,8 kg.

Besos Mar

Wir haben ihm den Namen GHEDI gegeben, was so viel heißt wie „Reisender", denn das soll er werden, einer der eine Reise unternimmt und zwar in ein neues und liebevolles Zuhause. Falls Sie unserem „Reisenden“ ein Plätzchen anbieten können, dann melden Sie sich bitte bei uns.
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Jaén, 30.09.2011


2. Bild ...

Mar schreibt:

Als ich Donnerstag Nacht noch den Müll wegbrachte sah ich hinter dem Container diese kleine Maus die dauernd hoch hüpfte und versuchte an einen Müllsack ran zu kommen der wohl nach Essensresten roch.
Das sie mich bemerkte blieb sie ganz still und ich zögerte nicht und packte sie ganz schnell.
Ich nahm sie mit hoch und gab sie erstmal ins Bad (mein Mann sollte erstmal nichts merken) aber PABLITO bekam das natürlich mit und sie durfte mit ins Hundezimmer.
Dann verspeiste sie 2 Schüsseln Futter und schlief ganz ruhig den Rest der Nacht. Heute musste ich sie mit ins Refugio nehmen, das ist immer nicht so angenehm für die Neuen, sie kommen in Quarantäne und sehen die anderen Hunde nicht, sie hören nur das Gebell und riechen sie natürlich.
VILMA ist ungefähr ein Jahr alt .... Infos folgen.

Besos Mar
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Austria, 28.09.11


Dank unserer Spender konnte wieder eine Palette mit Futter, medizinischen Produkten und vieles mehr zu ARCA gesandt werden!

VIELEN DANK!
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Jaén, 20.09.2011


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Liebe FreundInnen,

wie ihr auf den beiliegenden Fotos erkennen könnt, hat sich wieder einiges zum Guten verändert, was natürlich nur dank der Zuwendungen unserer lieben Paten und Gönner möglich war. Wie ihr sehen könnt, haben wir die Bleche, die die Zwinger vom Auslauf abtrennten, durch Wände aus Betonplatten ersetzt. Jetzt sind die Hunde besser vor Hitze und Kälte geschützt und einfach optimaler untergebracht. Und dann haben wir auch noch die Gelegenheit genutzt und einen Lagerraum gebaut. Vorher hatten wir nur einen Lagerplatz zur Verfügung, wo wir gerade mal Futter für 14 Tage lagern konnten. Das Lagern anderer Dinge war sehr kompliziert. Jetzt können wir nebst Futter auch noch Betten, Boxen etc. unterbringen.
Es bleibt immer noch viel zu tun, denn das Wichtigste für uns ist, den Aufenthalt im Tierheim für die Hunde so angenehm wie möglich zu gestalten.

Euch allen vielen Dank für eure Hilfe!

Besos Mar
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Jaén, 04.09.2011


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Hallo liebe Freundlnnen,
ich sende Euch Fotos der neuen Hunde der letzten 14 Tage - die meisten wurden in den Auslauf geworfen.

Uns fehlen die Worte....

Besos Mar
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03.09.11

Liebe FreundInnen,
gestern sind 2 Paletten angekommen und wir haben sie in den neuen Lagerraum gebracht obwohl der noch nicht ganz fertig ist.

Hundefutter, Leckerle, Halsbänder und Reinigungsmittel, Mediziniische Produkte sind gut angekommen.
Und die Boxen sind total sauber-:)

1000 Dank an alle !!
Besos
Mar


Bilder der Spendenanlieferung
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Jaén, 23.08.2011


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Neuigkeiten von der sechsköpfigen Hundefamilie, die in einem Innehof aufgefunden wurde (Bericht 23.07.11) - sie sind jetzt ins Refugio umgesiedelt, da sie an ihrer Fundstelle niemand mehr mit Futter und Wasser versorgen kann. Das Einfangen gestaltete sich recht schwierig, sie wollten nämlich den vertrauten Ort nicht einfach so verlassen. Die Elterntiere haben dort Jahre verbracht und die Jungen sind dort geboren, sie kennen nichts anderes. Bei den Jungtieren handelt es sich um 4 Rüden. 2 dürften schon ca. 2 Jahre alt sein, die anderen beiden erst ca. 6 Monate. Der Nachbar, der sich eine Zeit lang um die Hunde gekümmert hat, hat dem Vater der Truppe den Namen Rafael gegeben. Die Mutter haben wir Tesa getauft. Die beiden Elterntiere haben sich schon gut im Refugio eingewöhnt. Wenn sie aus ihrem Abteil raus kommen, dann folgen sie den Helfern schon mit Begeitsterung. Die vier jungen Rüden sind noch sehr ängstlich, aber immerhin bleiben sie ganz ruhig an Ort und Stelle, wenn sie alle zusammen sind. Man kann sie schon berühren, aber sie haben noch Angst und würden gerne flüchten. Man muss ihnen noch etwas Zeit lassen, um Vertrauen aufzubauen. Papa Rafael ist ca. 7 Jahre alt, sehr, sehr lieb und verträglich, Mama Tesa ist ca. 5 Jahre alt, 28 cm groß, eine ganz süße, liebe und verträgliche Maus. Auch die zweijährigen und 6 Monate alten Rüden sind liebe Hunde, aber eben noch ein bisschen ängstlich. Einer der zweijährigen Hunde ist etwas zutraulicher als die anderen. Wir haben die Jungmannschaft übrigens Tiko, Tuno, Tito und Toto getauft. Bleibt zu hoffen, dass alle gut vermittelt werden können und vor allem bald.
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Mar berichtet:

Am 19.08.2011 sind wieder wir 2 Paletten Futter bei uns eingetroffen J. Chon und Uli haben sie aufgemacht, ohne auf mich zu warten, damit ich den Anblick auch genießen kann, …

Uli half das Trockenfutter in die traurige Mahlzeit zu mischen und somit wurde das Futter für die Hunde gleich ein bisschen schmackhafter. Wir möchten euch wissen lassen, dass uns absolut bewusst ist, dass die Akquirierung von Spenden und Futter mit einem großen Aufwand verbunden ist. Wir schätzen eure Arbeit wirklich sehr und sind in Gedanken oft bei euch. Vielen Dank! Mar
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Jaén, 05.08.2011


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Mar Schreibt

Liebe FreundInnen!

Wieder möchte ich allen Paten für ihre groβartige Hilfe danken!
Aktuell verwenden wir das Geld - auch aus früheren Zuwendungen - für die Renovierung und Verbesserung des Refugios und der dortigen Einrichtungen. Anbei ein paar Fotos von den Arbeiten bzw. den Stellen, die wir renovieren und ändern wollen. Das ist die Außengrenze des Auslaufs die bisher nur mit Blechen und Zaunlatten abgedeckt war, da soll eine Mauer entstehen.
Ich werde bald wieder Fotos schicken!

Danke Euch allen! Besos ... Mar

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Jaén, 28.07.2011


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Und wieder einer, den keiner will …

Als Mar und ihr Mann Antonio am 24.07.2011 ganz früh morgens los wollten, um 3 Hunde zum Flughafen nach Malaga zu bringen, entdeckten sie vor der Türe des Refugios einen kleinen weißen Hund, der eingerollt und angebunden da lag. Sie näherten sich ihm und der Kleine stand auf und wedelte sogar ein bisschen, sein Blick war jedoch sehr traurig. Als sie die Schnur lösen wollten, sahen sie, dass sein rechtes Hinterbein am Knie gebrochen war. Kein Wunder, dass er traurig dreinblickte, er hatte sicher furchtbare Schmerzen. Auch hatte er an beiden Hinterläufen auf der Innenseite Verletzungen. Wurde er angefahren? Mar versuchte den Tierarzt zu erreichen, doch der war nicht in Jaén, versprach aber später zu kommen und den Hund zu versorgen. Mar und Antonio ließen den Hund im Refugio und machten sich voller Sorge auf den Weg nach Malaga. Doch der kleine Neuzugang war in guten Händen. Chon und eine Helferin kümmerten sich liebevoll um ihn. Als der Tierarzt eintraf wurde er erst einmal geröntgt – er hatte einen Schien- und Wadenbeinbruch. Die Frakturen waren sicher schon 5 Tage alt und der Tierarzt schlug vor, ihn am 26.07.2011 zu operieren. Dies ist ja nun in der Zwischenzeit auch geschehen und die Operation ist gut verlaufen. Es mussten einige Schrauben (Fixatur) gesetzt werden, die nach 45 Tagen wieder entfernt werden. Mar wünscht sich für ihn eine Familie, die sein kleines Hundeherz wieder zum Strahlen bringt. Wir natürlich auch!
CAMILO ist ca 30cm gross und wiegt aktuell 7kg.
Wir haben ihm den Namen CAMILO gegeben. Vielleicht darf er ja irgendwann einem lieben Menschen seine Freundschaft beweisen. Melden Sie sich bei uns, falls Sie das sein möchten.

Die Röntgenbilder sehen sie hier...

Wir würden uns freuen, wenn Sie uns bei den OP-Kosten finanziell unterstützen könnten.
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Jaén, 21.07.2011


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Die Hundeflut nimmt kein Ende!!! Erst vor kurzem (Mitte Juli 2011) wurde die ARCA wieder um Hilfe gebeten. Sechs kleine Hunde wurden in einem Innenhof aufgefunden. Ihr Besitzer, ein älterer Mann, ist vor ein paar Wochen gestorben und somit ist die kleine Familie alleine zurückgeblieben. Ein Nachbar wusste von den Hunden und suchte sie. Er fand sie schließlich in einem Innenhof des Anwesens und versorgt sie seitdem mit Futter und Wasser. Am 15.08.2011 wird er aber wieder in die Stadt zurückkehren und kann sich dann nicht weiter um die Hunde kümmern. Bis dahin darf die sechsköpfige Truppe dort bleiben, denn das Refugio ist wieder einmal brechend voll und es gibt derzeit einfach keinen Platz für weitere 6 Hunde. Die Hundefamilie besteht aus der ca. 6-jährigen Hundemama (Stand Juli 2011), dem ca. 7-jährigen Hundepapa (Stand Juli 2011) und 4 noch ganz jungen Hunden. Bis auf die beiden ca. 7 Monate alten Welpen (Stand Juli 2011) sind alle absolut zutraulich. Die beiden Welpen sind noch sehr scheu. Falls sich jemand spontan in einen oder vielleicht auch gleich zwei dieser Hunde verliebt, dann melden Sie sich bitte schnell bei uns. Auch eine kompetente Pflegestelle wäre hilfreich.
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Jaén, 15.07.2011


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Und wieder einmal (Juli 2011) stand ein Karton mit 3 kleinen Welpen vor der Tür des Refugios. Ein bisschen abseits konnte man eine kleine, ängstliche Hündin beobachten, die die Welpen aus der Ferne bewachte. Als die Helfer das Refugio verließen, war die Hündin immer noch da. Es sah ganz so aus, als ob es sich um die Mutterhündin handeln würde. 3 Tage lang wurde sie immer wieder vor dem Refugio gesichtet. Die Mitarbeiter der ARCA bemerkten, dass sie einen Schlafplatz in der Nähe des Refugios hatte. Dort konnte sie schließlich eingefangen werden. Sie wurde zu den Welpen gebracht, die sich riesig freuten, sie zu sehen. Die kleine Hündin war anfangs so voller Angst, dass sie nicht einmal auf das Fiepen Ihres Nachwuchs reagierte. Inzwischen gilt ihre ganze Liebe den 3 Kleinen. Sie ist eine sehr fürsorgliche Mutter. Die Helfer haben sie auf den Namen BONI getauft. Noch zeigt sie sich sehr verängstigt und Streicheleinheiten scheint sie gar nicht zu kennen. Für Mar ist BONI eine ganz besondere Hündin und sie freut sich schon jetzt darauf, dass BONI ihre Ängstlichkeit und ihr Misstrauen ablegt und zu einer süßen, fröhlichen Maus wird. Die Hundemutti und ihre 3 Welpen suchen natürlich alle ein Zuhause. BONI ist ca 12/2010 geboren und hat eine Schulterhöhe von 38cm.
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Jaén, Juli 2011


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Neuigkeiten aus dem Refugio in Jaén.

Nachdem wir endlich mit Streichen fertig sind, haben wir mit den Baumaßnahmen zur Verbesserung der Lebensumstände für die Hunde im Refugio begonnen. Wir haben sogar einige qualifizierte Helfer gewinnen können. Ich sende euch ein paar Fotos mit, damit man sich das besser vorstellen kann. Dort, wo die Bleche angebracht sind, werden wir eine Mauer von 2,5 m Höhe errichten, das schützt die Hunde auch besser vor Regen und Wind. Außerdem wird es schwieriger ins Refugio einzudringen.
Auch werden wir einen Lagerraum für Futtervorräte, Hundebetten, Spielzeug und andere Spenden errichten, denn derzeit haben wir nur einen winzigen Raum, der kaum Platz bietet.

Wir sind sehr froh, das Refugio endlich Schritt für Schritt gemäß unseren Vorstellungen und Plänen verbessern zu können .... Ich werde euch natürlich weiterhin auf dem Laufenden halten.

Mar

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Jaén, März 2011



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Mar hat uns folgende Zeilen geschrieben:

Ich darf euch voller Freude mitteilen, dass wir es endlich geschafft haben, den Auslauf für die Hunde fertig zu stellen. Genau an dem Tag als Stefanie hier war, wurde das Tor des Auslaufs montiert. Es war ein großer Tag für uns alle, aber besonders für die Hunde, denn nun haben sie endlich einen Platz, wo sie rennen, toben und spielen können, ein kleiner Ort, wo sie für kurze Zeit ein bisschen glücklicher sein dürfen. Dank der Patengelder und den Spenden, die wir aus dem Kalenderverkauf erhalten haben, konnte unser Traum endlich verwirklicht werden. Wir sind so glücklich, nun endlich einen Platz zu haben, wo die Hunde Spaß haben und für ein paar Minuten den feindlichen Ort, an dem sie leben, vergessen können. Für all unsere Hunde, aber gerade für die Tiere, die schon seit vielen Jahren im Refugio leben müssen, bedeutet das endlich ein bisschen Abwechslung. Als nächstes wollen wir die Außenmauern sanieren, erweitern und verbessern, und auch hierfür braucht es wieder viel Geduld, denn die Durchführung solcher Projekte dauert hier immer etwas länger. Doch jetzt wollen wir uns erst einmal mit euch gemeinsam über die Fertigstellung des so dringend benötigten Auslaufs freuen.
Danke an alle, die das ermöglicht haben. Vielen Dank. Mar
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