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Tito

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Als wir Mogli (vormals Tito) in Empfang nahmen, lautete die bange Frage: Wie kommen er und Yago (siehe 2009) miteinander aus? Da hätten wir wohl besser fragen sollen: Wie kommt Mogli mit uns klar? Denn Mogli heftete sich von der ersten Sekunde an an Yago’s Pfoten und das hatte und hat noch immer ungeahnte Vorteile. Für alle Beteiligten.

So hat z. B. Mogli viel Wichtiges allein durchs Abschauen und Orientieren an Yago gelernt. Dazu gehören nicht nur Signale wie „Halt“, „Bleib“, „Sitz“ und „Komm“, sondern auch die aus Hundesicht offensichtlich so wichtige Suche nach dem richtigen „Scheiß“-Platz (davor hat Mogli alles nur fallen gelassen wo er grad stand) über das richtige Pinkeln unter Männern (davor saß er wie ein Weible einfach hin) bis hin zum mehrmalig im-Kreis-herumdrehen („Präriegras niedertrampeln), bevor er sich hinlegt.

Dadurch, dass er ein kleiner mutiger und selbstbewusster Kerl ist, ist er andererseits auch unserem sensiblen und eher vorsichtigen Yago ein wundervoller Begleiter. Yago hat grad mal einen Tag gebraucht, um zu akzeptieren, dass Mogli bleibt. Und schon nach weiteren 5 Tagen zeigte er erkennbare Reaktionen, dass er den kleinen Flitzebogen jetzt nicht mehr nur akzeptiert, sondern richtig anerkennt und seine Gegenwart schätzt.

Nur mit uns geht’s bei Mogli etwas langsamer. Mittlerweile dürfen wir ihn zwar länger streicheln und er kommt auch von sich aus diesbezüglich auf uns zu. Aber das Geschirrle anziehen ist auch nach 3 Monaten noch eine kleine Mutprobe für ihn. Da wird dann erst mal weggelaufen und ausgewichen. Und überall berühren (Vorübungen für den Tierarzt) geht auch noch nicht ohne Fluchtversuche. Gott sei Dank liebt er Leckerlis. Das sah noch am ersten Tag anders aus, sie wurden wieder ausgespuckt.

Wenn beide an die Leine müssen, laufen wir drei übrigens wie auf Schienen. Es ist ein Traum! Ach ich könnt noch endlos weiterschwärmen.

Und wenn nun grad jemand sich beim Lesen dieser Zeilen fragt, ob für seinen Hund auch ein zweiter Kumpel in Frage kommen könnte – uns bitte anrufen. Wir erzählen gerne von unseren Erfahrungen. Klar, kann man diese nicht verallgemeinern. Witzig war jedoch: Als wir uns überlegten, Mogli zu nehmen, traf ich auf einmal lauter Leute mit zwei Hunden. Und die habe ich natürlich auch gelöchert mit Fragen.

Herzlichst
Ute und Hubert Hipp mit Yago und Mogli
www.tipolino.de